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Umweltschutz: Wie Sie klimafreundlicher leben können

Klimaschutz ist in aller Munde – und das ist auch gut so! Denn wenn wir Menschen jetzt nicht gemeinsam handeln, wird es eine Erderwärmung von über 1,5 Grad geben, was unwiderrufliche Folgen für uns und unseren Planeten haben wird. Viele jedoch scheinen zu resignieren. Zu groß ist das Problem und man selbst ist zu klein, um etwas alleine zu bewirken. Doch das ist ein Trugschluss, denn jeder kann was an seinem Verhalten ändern und nur zusammen schaffen wir es den Klimawandel zu bekämpfen. Wir verraten ihnen, was Sie als Individuum in ihrem Verbraucheralltag machen können, um umweltfreundlicher zu leben.

Weniger konsumieren

Die meisten Menschen heutzutage konsumieren zu viel. Ständig kaufen wir Dinge, die wir im Endeffekt gar nicht wirklich brauchen. Von den unglaublich günstigen Klamotten, die man nie anzieht oder die nach zweimal Waschen kaputt gehen bis zu der Serviette, dem Strohhalm, dem Plastikbesteck, das man eigentlich gar nicht benötigt. Stellen Sie sich vor einem Kauf folgende Fragen:

1. Brauche ich das wirklich?
2. Kann ich mir das ausleihen?
3. Gibt es das auch gebraucht?
4. Werde ich es mehrmals verwenden?

In Secondhand-Läden findet man von Klamotten über Möbel und Bücher zahlreiche Gegenstände, die noch voll funktionsfähig sind. Achten Sie auch auf die kleinen Dinge in ihrem Alltag. Sie können ihren eigenen Beutel zum Bäcker mitnehmen, einen wiederverwendbaren Kaffeebecher für den To-Go-Kaffee mitbringen und beim Bestellen von Getränken „ohne Strohhalm“ verlangen. Alle diese kleinen und einfachen Änderungen machen zusammen einen großen Unterschied!

Plastik vermeiden

Plastik ist überall und oftmals unnötig. Packen Sie das Obst und Gemüse im Supermarkt in Netze oder Stoffbeutel und vermeiden Sie aufwendige Verpackungen. Wann immer es möglich ist, wählen Sie Glas oder Papierverpackungen anstatt Plastik. Leben Sie in einer Stadt suchen Sie nach Unverpackt-Läden, bei denen Sie alle Waren komplett ohne Verpackung einkaufen können. So werden auch zu Hause die Mülltonnen nicht so schnell voll.

Bewusster essen

Mehrere Studien belegen eindeutig: Die klimafreundlichste Ernährung ist eine vegane Ernährung. Denn vor allem Fleisch und Milchprodukte haben einen negativen Effekt auf unsere Umwelt. Auch für die Gesundheit kann es gut sein weniger Fleisch zu essen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt nur 300-600 Gramm Fleisch und nur ein- bis zweimal Fisch pro Woche zu konsumieren. Vor allem rotes Fleisch sollte gemieden werden. Sie müssen natürlich nicht über Nacht vegan werden, aber achten Sie auf Ihr Essverhalten. Besonders wichtig ist es auch regional und saisonal einzukaufen. Greifen Sie bei Obst und Gemüse zu Produkten aus Deutschland und kaufen Sie möglichst saisonal ein. Je größer der Weg, den ein Produkt zurückgelegt hat, desto höher die Umweltbelastung.

Beim Trinkwasser nehmen Sie am besten Leitungswasser. Das belastet das Klima durchschnittlich 600-mal weniger als die Flaschen aus dem Supermarkt. Möchten Sie nicht auf Mineralwasser verzichten können Sie mit einem Soda-Stream die Kohlensäure selbst erzeugen.

Ressourcen sparen

Schalten Sie die Heizung herunter, wenn Sie die Wohnung verlassen, machen Sie die Lichter aus und verbrauchen Sie weniger Wasser. Das tut nicht nur dem Klima, sondern auch Ihrem Geldbeutel gut. Mehr Tipps, um Nebenkosten zu sparen, können Sie HIER nachlesen.

Klimafreundliche Fortbewegung

Wussten Sie, dass die Hälfte der Autofahrten weniger als 5 km lang sind? Für die meisten Menschen sind diese Strecken auch sehr einfach mit dem Fahrrad zurückzulegen. Bonus: Die lästige Parkplatzsuche können Sie sich dabei sparen. Außerdem zeigen Studien, dass man in der Stadt mit dem Fahrrad schneller ist. Für weitere Strecken sind Bus und Bahn klimaschonender als das Auto. Fliegen ist das umweltschädlichste Fortbewegungsmittel. Können Sie nicht darauf verzichten, dann können Sie beispielsweise auf Atmosfair den Flug kompensieren lassen, indem Sie mit einer Spende ein Klimaschutzprojekt unterstützen.

Fazit: Jeder Schritt zählt

Auch wenn einige der Tipps für Sie nicht umsetzbar sind, jeder kleine Schritt zählt. Schauen Sie, welche Veränderungen für Sie realistisch sind und setzen Sie diese nach und nach um. Klären Sie auch Menschen in ihrem Umfeld auf und motivieren Sie sich gegenseitig. Denn als Verbraucher haben Sie die Macht und Verantwortung mit ihren bewussten Entscheidungen die Industrie und Politik zu beeinflussen.

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