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Krisenzeiten: Was gegen Stress und Ängste hilft


Krisenzeiten: Was hilft gegen Stress und Ängste

Für viele gehört Stress zum Alltag und wird als nötiges Übel unserer modernen Gesellschaft toleriert. Doch vor allem in Krisenzeiten wird Stress gepaart mit Existenzängsten oft zum Dauerzustand und wirkt sich negativ auf die menschliche Psyche und die eigene Gesundheit aus. Schwierigkeiten mit der Bewältigung des Arbeitspensums, finanzielle Probleme und eine fehlende Work-Life-Balance, damit haben viele Menschen in Deutschland zu kämpfen. Doch die Tatsache “nur eine/r von vielen” zu sein ist kein Grund, die eigene Gesundheit und das psychische Wohlbefinden außer Acht zu lassen. Wir stellen Ihnen einige Strategien vor, mit denen Sie übermäßigen Stress entgegenwirken und Ängste bewältigen können.

Strategien, die wir Ihnen zur Stressbewältigung empfehlen:

1. Nehmen Sie sich Zeit für sich

Zeit zum Nachdenken ist wichtig. Nehmen Sie sich am besten täglich Zeit für sich selbst und versuchen Sie herauszufinden, welche Faktoren Sie derzeit belasten und wie Sie darauf reagieren. Auch wenn es nur 20 Minuten sind, einmal ohne Handy und Computer durchatmen zu können, ist essenziell und hilft die eigenen Gedanken einzuordnen. Setzen Sie sich raus in die Sonne oder an einen möglichst ruhigen, friedlichen Ort, wo Sie ungestört bleiben. Versuchen Sie zu verstehen, wie Sie auf Stress und Ängste reagieren. Wirkt der Stress leistungssteigernd oder lähmt Sie der übermäßige Druck? Was genau sind die Dinge, die Ihnen derzeit Angst machen und Stress bereiten? Versuchen Sie, die Faktoren zu identifizieren, die Sie besonders belasten. Das Erkennen und Benennen der eigenen Probleme wird Ihnen helfen, besser darauf reagieren zu können und Umgangsformen zu finden. Denken Sie auch an positive Erlebnisse und Faktoren in Ihrem Leben und fragen Sie sich, wofür Sie dankbar sind. Auch Atem-, Entspannungsübungen oder Meditation können bei diesem Prozess helfen.

2. Spielen Sie Ihre Ängste und Probleme nicht herunter

Ständig über die eigenen Probleme nachzudenken und sich übermäßig zu stressen ist kontraproduktiv. Aber verdrängen ist auch nicht gut. Die Grundvoraussetzung zur Bewältigung von Stress ist den Zustand anzuerkennen. Spielen Sie nichts herunter. Nur weil es anderen Menschen schlechter geht als Ihnen bedeutet das nicht, dass Ihre Probleme nichtig sind und Sie nicht darüber reden dürfen. Es ist nicht schlimm zuzugeben, dass eine bestimmte Situation Sie belastet. Zwar hilft es, sich vor Augen zu führen, dass Sie nicht alleine sind, aber verdrängen Sie aus diesem Grund nicht ihre eigene Situation. Schreiben Sie Ihre Gedanken auf, sodass Sie sich im Klaren darüber sind, was genau Sie belastet und setzen Sie sich damit auseinander.

3. Verlangsamen Sie Ihren Rhythmus

Akzeptieren Sie, dass Sie nicht perfekt sind. In einer Krisenzeit ist es in Ordnung auch mal einen Gang herunterzuschalten und sich Pausen zu gönnen. Wenn Sie versuchen, alles so schnell wie möglich zu erledigen verstärkt das jede Form von Stress und kann schnell zum Gefühl der Überwältigung führen. Wenn Sie versuchen, das Tempo aus Ihrem Alltag ein wenig herauszunehmen, wird Ihr Stressmanagement automatisch davon profitieren. Konzentrieren Sie sich mehr auf Ihr Wohlbefinden als auf die Selbstoptimierung.

4. Sprechen Sie mit einer Vertrauensperson

Es hilft, wenn Sie sich einer vertrauten Person öffnen und über Ihre Gefühle und Probleme sprechen. Die Aussprache wird Ihnen guttun und gleichzeitig wird ihr Gegenüber womöglich in der Lage sein Ihnen Hilfe anzubieten oder Tipps zu geben. Wenn Ihr soziales Umfeld nicht weiß, wie Sie sich fühlen, kann es auch nicht darauf reagieren. Sie können alternativ aber auch Menschen finden (z.B. online), die in einer ähnlichen Situation sind wie Sie und sich gegenseitig austauschen.

5. Bewegung und Ernährung

Sport setzt Endorphine frei und hilft durch den Abbau von Stresshormonen beim Stressabbau. Gleichzeitig lenkt körperliche Bewegung von Konflikten und Problemen ab. Auch hier gilt wieder: Wenig ist besser als nichts. Sie müssen nicht eine oder zwei Stunde täglich trainieren 20 bis 30 Minuten reichen vollkommen, um den eigenen Kreislauf in Schwung zu bringen. Und das klappt auch ganz ohne Fitnessstudio und Sportverein. Wenn Joggen und Fahrrad fahren nichts für Sie ist, können Sie online auf ein riesiges Angebot kostenloser Sportkurse zugreifen. Von Yoga bis Intervalltraining auf Plattformen wie Youtube finden Sie viele Videos, mit denen Sie zu Hause trainieren können, selbst wenn Sie nicht viel Platz haben.

In Krisenzeiten neigen zudem viele Menschen zur ungesunden Ernährung. Sogenannte „comfort foods“ wie Pizza, Burger und Süßigkeiten aktivieren das Belohnungssystem des Gehirns und setzen kurzzeitig Glücksgefühle frei. Doch gleichzeitig macht Fast Food träge und raubt einem langfristig die Motivation. Wenn Sie sich gesund ernähren, werden Sie sich wacher fühlen und mit erhöhter Energie Ihren Alltag bewältigen. Essen Sie viel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte und verzichten Sie auf viel Fleisch, Süßigkeiten und Fast Food. Achten Sie auch darauf, dass Sie genug Wasser trinken. Wenn Sie merken, dass Sie stattdessen häufig zum Kaffee greifen trinken Sie zwischendurch einen Tee (ohne Koffein).

6. Teilen Sie Ihre Zeit ein

Durch richtiges Planen können Stresssituationen oft vermieden werden und Sie bekommen einen besseren Überblick über Ihre Aufgaben. Ordnen Sie alle Ihre Verpflichtungen und setzen Sie Hauptaufgaben und Deadlines fest. Was können Sie nicht verschieben? Was ist derzeit am wichtigsten? Unterteilen Sie die einzelnen Punkte in drei oder vier Kategorien und erstellen Sie daraus eine To-do-Liste. Notieren Sie alle Punkte in einem Kalender mit den entsprechenden Deadlines. Vielen Menschen hilft es, einen Tischkalender am Arbeitsplatz mit allen wichtigen Punkten zu haben, damit man die Aufgaben immer im Blick behält. Nutzen Sie den Kalender aber nicht nur für die Arbeitsaufgaben, sondern legen Sie auch Zeitfenster für Pausen und Freizeit fest. Wann möchten Sie Sport treiben? Wann wird gekocht? Self-Care ist ein wichtiger Punkt und sollte in Ihrer To-do-Liste nicht vergessen werden.

Fazit zur Stressbewältigung

Kommunizieren funktioniert besser als verdrängen. Je früher Sie sich eingestehen, dass der Stress überhand nimmt und Sie überfordert, desto eher können Sie reagieren und das Problem an der Wurzel anpacken. Achten Sie auf sich und Ihre Gesundheit und kommunizieren Sie in schwierigen Phasen mit Vertrauenspersonen offen und ehrlich. Jeder durchlebt mal eine Krisenzeit, versuchen Sie positiv zu Denken und Erholungsmomente für sich selbst zu finden.

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