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Gartenpflege im Frühling: Was muss gemacht werden?


Gartenpflege im Frühling: Das sollte erledigt werden

Die Tage werden länger, die Nächte kürzer. Je wärmer und sonniger es wird, desto mehr Lust bekommt man auf die Gartenarbeit. Und es gibt viel zu tun in dieser Jahreszeit, wenn alles blühen und Ihre Pflanzen prächtig gedeihen sollen. Von Gemüsebeet bis zum Ziergarten, so pflegen Sie Ihren Garten im Frühling.

To-Do: 8 Aufgaben, damit Ihr Garten blüht

  • Check Ihres Gartens 

Gehen Sie durch Ihren Garten und prüfen Sie die aktuelle Situation. Welche Pflanzen haben den Winter überlebt? Wie ist die Unkraut- und Schneckensituation? So haben Sie einen Überblick und können besser einschätzen, was gemacht werden muss und welche Pflanzen Sie neu kaufen möchten. Falls Sie es im Herbst versäumt haben, sollten Sie zunächst Ihre Beete umgraben, Unkraut und Steine entfernen und die Erde glatt harken. Im Anschluss lassen Sie dem Boden etwas Ruhezeit, bevor Sie mit dem erneuten Bepflanzen beginnen. So können essenzielle Mikroorganismen wieder an die Oberfläche gelangen.

  • Rasen

Der Rasen wird in der kalten Jahreszeit besonders strapaziert und braucht im Frühling viel Pflege, um wieder gleichmäßig zu wachsen. Mähen Sie den Rasen zum ersten Mal, wenn es keinen Bodenfrost mehr gibt und ab dann regelmäßig ein Mal die Woche. Der Rasen wächst am Dichtesten, wenn er kurz gehalten wird. Falls Sie braune oder lichte Stellen in Ihrem Rasen entdecken sollten Sie ihn vertikutieren, um so den Boden besser zu durchlüften. Verwenden Sie anschließend einen Langzeitdünger. Gibt es kahle Stellen, die nicht mehr nachwachsen, können Sie dort neue Grassamen aussähen.

  • Pflanzen zurückschneiden

Die meisten Pflanzen profitieren im Frühling von einem ordentlichen Rückschnitt, um Ihre volle Pracht in den Folgemonaten zu entfalten. Wenn es keinen Frost mehr gibt, können Sie Obstbäume vorsichtig zurückschneiden und Misteln entfernen, die den Bäumen schaden. Stauden können Sie hingegen großzügig beschneiden, sodass umliegende Pflanzen mehr Platz und Licht bekommen. Wenn es einige Zeit nicht geregnet hat und der Boden einigermaßen trocken ist, sind mehrjährige Kräuter wie Rosmarin und Lavendel und auch Ihre Rosen an der Reihe.

Gönnen Sie ebenfalls Ihren Sträuchern einen Rückschnitt und bringen Sie diese in die gewünschte Form. Bei Ziersträuchern werden die Triebe ca. 15 bis 20 cm über dem Boden abgeknipst. Frühjahrsblüher können Sie nach dem Blühen beschneiden, schneiden Sie dazu die ältesten Zweige aus dem unteren Bereich heraus.

  • Nutzgarten

Im Frühling können Sie die ersten Pflanzen für Ihren Nutzgarten aussähen. Entfernen Sie Unkraut und Laub und lockern Sie den Boden mit einem Grubber. Falls Sie es im Herbst nicht gemacht haben, können Sie jetzt den Boden düngen. Im Anschluss können Sie mit der Aussaat beginnen.

Bei frostfreien Temperaturen sähen Sie Gemüsesorten wie Erbsen, Brokkoli, Kohl, Zwiebeln, Rote Bete und Spinat ein. Robuste Kräuter wie Dill, Kresse und Schnittlauch können Sie ab Mitte April aussähen. Empfindlichere Pflanzen wie Paprika, Zucchini, Gurken und Tomaten sollten zunächst auf einer hellen Fensterbank aufgezogen werden, falls die Temperaturen nachts doch abkühlen. Spezielle Aussaaterde hilft den Sämlingen sich besser zu entfalten.

Wenn im Mai die „Eisheiligen“ vorbei sind und kein Bodenfrost mehr droht, können Sie auch die wärmeliebenden Pflanzen ins Beet umziehen lassen oder neu aussähen. Denken Sie daran, die Pflanzen bei trockenem Wetter regelmäßig zu gießen und Schnecken zu entfernen.

  • Ziergarten

Nachdem die Sauerkirsche geblüht hat, kann es losgehen mit der farbenfrohen Blütenpracht. Dahlien, Gladiolen und Lilien halten auch kühlere Temperaturen aus und können zuerst eingepflanzt werden. Aber auch Tulpen, Krokusse, Stiefmütterchen und Iris sind Frühblüher und können schnell folgen.

Sobald die Frühlingsblüher zu blühen aufhören, können Sie mit dem Teilen dieser beginnen. Bei Tulpen und Narzissen ist der Zeitpunkt da, sobald das Laub abgestorben ist. Lagern Sie diese an einem kühlen Ort. Krokusse und Winterlinge können Sie direkt wieder einpflanzen. Markieren Sie die Zwiebeln, damit Sie später noch wissen, welche Farben und Blumen dahinterstecken.

  • Rosen

Schneiden Sie den Trieb der Pflanze ca. 5 mm über dem Auge leicht schräg mit einer scharfen Schere ab. Entfernen Sie außerdem alle abgestorbenen Pflanzenteile. Beim Rückschneiden von Rosen gilt: Ein kräftiger Rückschnitt führt zu einem kräftigen Neutrieb aus wenigen, langen und kräftigen Trieben. Im Gegensatz führt ein schwacher Rückschnitt zum schwachen Neutrieb aus vielen, kurzen Trieben. Damit Ihre Rosen prachtvoll blühen, ist ein durchlässiger Boden notwendig. Lockern Sie regelmäßig mit einer Rosengabel die Erde rund um Ihre Pflanzen indem Sie die Gabel in den Boden hineinstechen und einige Male hin und herrütteln. Möchten Sie Rosen neu pflanzen sollten Sie die Pflanzen mindestens zwölf Stunden in ein Wasserbad stellen.

  • Kübelpflanzen

Wenn die Wurzeln der Pflanzen nicht mehr ausreichend Platz im alten Blumentopf haben, sollten Sie diese im Frühling in einen größeren Behälter umtopfen. Auch Kübelpflanzen profitieren von einem richtigen Rückschnitt.

Robustere Pflanzen wie beispielsweise Olive, Oleander oder Fuchsie können schon Anfang April in den Garten gestellt werden. Finden Sie einen hellen, nicht zu warmen Ort.

Empfindliche Kübelpflanzen, die Sie zum Überwintern in der Wohnung hatten, sollten Sie nicht vor Mitte Mai herausstellen. Falls Sie kalte Nächte erwarten, stellen Sie die Pflanzen zum Übernachten nach drinnen, sobald sie abgehärtet sind, können Sie sie mit Matten oder Vlies nachts schützen.

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